Sie haben nun um einiges mehr Zeit zu Hause und wollen sich Graubünden, wo unser Campus auf Sie wartet, näher fühlen? Liebe und Sehnsucht gehen doch auch über den Magen, wie man so schön sagt. Drum wagen Sie sich an Bündner Original Rezepte und fühlen Sie sich uns etwas mehr verbunden.
Oh wie das duftet... Es gibt doch nichts Schöneres, als wenn der frisch gebackene Kuchen aus dem Ofen kommt. Wenn es noch ein Kuchen aus Graubünden ist, umso besser. Wussten Sie, dass der Ursprung der Bündner Nusstorte gewissermassen aus den frühen touristischen Bewegungen zwischen Graubünden, Italien und Frankreich stammt?
Im späten Mittelalter wanderten Südbündner Konditoren und Bäcker vorwiegend nach Venedig aus und lernten dort neue Rezepte und Zutaten kennen. Es entstand über eine längere Zeit ein interkultureller Austausch von Traditionen, Rezepten und weiteren Kenntnissen. Auf diesem Weg fand das Rezept für die Nusstorte den Weg zurück in die Heimat, das Engadin.
Die mit viel Liebe und Sorgfalt hergestellte Bündner Nusstorte eignet sich hervorragend als süsser Begleiter zum Kaffee oder Tee, als Dessert oder Bettmümpfali vor dem Schlafengehen.
Der Allrounder ist beliebt als kleines Geschenk oder Souvenir aus den Ferien in Graubünden. Die Karamelltorte ist mittlerweile zum Exportschlager geworden und in sämtlichen Detailhandels-Unternehmen zu kaufen.
Es gibt viele Rezepte, wie man eine original Bündner Nusstorte herstellt. Jeder Haushalt in Graubünden bewahrt wohl sein eigenes geheimes Familienrezept auf.
Hier unser Rezept-Tipp für die Bündner Nusstorte zum Nachbacken von Andreas Caminada, einer unserer Experten in unserem Studienschwerpunkt Culinary Arts:
Teig
100 g Zucker
145 g Butter
1 Ei
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 Vanilleschote, ausgekratzt
1 Zitrone, nur Abrieb
Füllung
200 g Zucker
160 g Rahm
250 g Baumnusskerne
Viel Spass beim Nachbacken und an Guata!